Codes, Kulturen, Begegnungen: Gemeinsam lernen in einem digitalen Europa

Manchmal zeigt sich der eigentliche Wert eines Austauschs nicht im Programmplan, sondern in den Momenten dazwischen: in Gesprächen, gemeinsamem Lachen und dem leisen Entstehen von Freundschaften über Grenzen hinweg. Genau das konnten unsere Schülerinnen und Schüler bei ihrer Mobilität nach Leśna erleben.

Eine Gruppe von Jugendlichen der 8. und 9. Klassen verbrachte mehrere Tage an der Partnerschule in Leśna. An jedem Tag arbeiteten die deutschen und polnischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam in international gemischten Gruppen in der Schule. Ziel war es, spielerisch zu lernen, kreativ zu arbeiten und sich gleichzeitig besser kennenzulernen.

Ein Schwerpunkt der gemeinsamen Aktivitäten lag im Bereich des Programmierens und des digitalen Denkens. Mit sogenannten Coding Mats folgten die Jugendlichen Schritt für Schritt bestimmten Befehlen, um schließlich einen versteckten Code zu entdecken. Dabei wurde schnell deutlich: Programmieren bedeutet vor allem logisches Denken, Zusammenarbeit und manchmal auch ein wenig Geduld.

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Grüße aus der polnischen Partnerschule 

In diesem Video stellen sich unsere polnischen Partnerschülerinnen und -schüler vor und schicken liebe Grüße nach Deutschland. Sie bedanken sich herzlich für die Weihnachtsgeschenke, über die sie sich sehr gefreut haben. Die Geschenke sind ein schönes Zeichen der Freundschaft und der guten Zusammenarbeit zwischen unseren Schulen. Solche Momente zeigen, wie bereichernd der Austausch über Ländergrenzen hinweg ist – besonders in der Weihnachtszeit.

„Cross Border Connections“ – Teil 3 in Kremnica 

In der Woche vom 9. bis 13. Juni fand das dritte Treffen des deutsch-polnisch-slowakischen Erasmus+-Programms in der Stadt Kremnica (Slowakei) statt. 25 Schüler*innen hatten erneut die Möglichkeit, gemeinsam zu lernen, zu lachen, Sport zu treiben – und am Ende sogar zu weinen.

Die kleine Stadt Kremnica mit ihren rund 4.600 Einwohnern hatte viel zu bieten: Besonders beeindruckend war die Stadtburg mit einem doppelten Mauerring, die wir auf eigene Faust – und teils unter Überwindung von Höhenangst – erkundeten. Dort entdeckten wir eine Kapelle mit Wandgemälden, die das Leben des Heiligen Erasmus (was für ein schöner Zufall!) darstellen. Etwas unheimlich war es, dass sich unter der Kapelle ein Raum befand, in dem die Gebeine alter Gräber gelagert werden.

Außerdem besuchten wir sowohl die alte als auch die neue Münzprägeanstalt, die seit 1328 ununterbrochen in Betrieb ist. Viele von uns staunten nicht schlecht, als wir erfuhren, dass sich der grundlegende Prozess der Münzprägung bis heute kaum verändert hat – einzig die Muskelkraft wurde erst durch die Dampfmaschine und heute durch Elektromotoren ersetzt.

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Europa auf dem Land, dem Wasser und in der Stadt gemeinsam erleben: Schülerbegegnung in Hořovice vom 19. bis 23. Mai 2025

Mit einer Gruppe von Schülerinnen und Schüler aus der achten und neunten Jahrgangsstufe brachen am frühen Morgen des 19. Mai 2025 Frau Löhr und Frau Bitz auf nach Tschechien. Unterwegs hielten wir in der Partnergemeinde Gau-Algesheims, Hořovice an, um die tschechische Schülergruppe aufzusammeln. Per Videocall hatte man sich online bereits kennenlernen können, und manche hatten ohnehin schon nach der Begegnung in Rheinhessen 2024 Kontakt gehalten. Entsprechend groß war die Wiedersehensfreude. Im Camp „U Mloka“ am Fluss Berounka wurden die Bungalows, die jeweils für fünf Personen konzipiert sind, so aufgeteilt, dass unsere Schülergruppen binational durchmischt waren. So war schon einmal gewährleistet, dass sich die Jugendlichen bezüglich so banaler Dinge wie „Wer geht zuerst duschen?“ oder „Es gibt in fünf Minuten Abendessen!“ austauschten.  

Nach dem Abendessen im Gemeinschaftshaus folgte der erste Teil der Mlokolympics: Angelehnt an den Namen des Camps, U Mloka (= Eidechse), sollten die Jugendlichen im Laufe der Woche verschiedene Disziplinen durchlaufen. Los ging es mit einem Warm-Up, bei dem das bessere Kennenlernen in Form von Kooperationsspielen im Vordergrund stand. In Gesprächen mit den tschechischen Kolleginnen und dem Schulleiter Jiri Vavricka wurde vieles erläutert und diskutiert: Der enorme Sportfokus an der tschechischen Schule kam dabei ebenso zur Sprache wie die unterschiedlichen Regelungen in Bezug auf Handynutzung oder Kleiderordnung an den Schulen. Ausflugs- und Klassenfahrtkonzepte, Cybermobbing, Skifreizeiten für alle tschechischen Kinder, verpflichtende Schwimm- und Eislaufstunden aber auch Berufsorientierung waren unter anderem Themen, die uns beschäftigten. Währenddessen genossen die Jugendlichen ihre Freizeit bungalowübergreifend, z.B. mit Fußballtennis und Volleyball, bis es zur Bettruhe läutete. 

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Schülerinnen und Schüler besuchen Polen im Rahmen von Erasmus+

Zwischen dem 30.03. und dem 04.04. fand das zweite Treffen des neuen Drei-Länder-Programms der Christian-Erbach-Realschule plus im Rahmen von Erasmus+ statt. Diesmal trafen sich die Jugendlichen aus Polen, Deutschland und der Slowakei in Lesna, Polen. Das Wochenprogramm beinhaltete viele kulturelle und spannende Aktivitäten.

Am Montag besuchten wir die polnische Schule. Mit Hilfe älterer Damen in traditionellen Kleidern bastelten wir Papierblumen, die für den Palmsonntag verwendet werden. Frau Karolina gab im Rahmen des Musikunterrichts eine kleine Kostprobe ihrer Fähigkeiten als Cellistin. Anschließend hatten die Schüler die Gelegenheit, entweder eine Mathematik- oder eine Polnischstunde zu besuchen. Danach programmierten und bedienten sie gemeinsam kleine Roboter. Einige Schüler interessierten sich auch für eine Deutschstunde und nahmen daran teil. Am Nachmittag stand die eigenständige Erkundung der Stadt Żywiec auf dem Programm, und am Abend wurden wir zum Training der Tanzschule Lipowa eingeladen, die uns mit traditionellen Tänzen begeisterte.

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Zu Besuch bei der polnischen Schule in Lesna 

In der ersten Herbstferienwoche, am 14. und 15. Oktober, besuchte Herr Alarcón im Rahmen eines „Erasmus Plus-Vorbereitungsbesuchs“ eine polnische Schule in Leśna, Schlesien. In der kurzen Zeit hatte Herr Alarcón die Gelegenheit, den „Tag der Lehrer“ bzw. „Tag der Nationalen Bildung“ (Dzień Edukacji Narodowej) mitzuerleben, an dem die SchülerInnen eine Veranstaltung für die Lehrer vorbereiten und durchführen. Dabei überreichen sie kleine Geschenke und Urkunden und bieten Unterhaltung in Form von Gesang oder Aufführungen. 

Außerdem lernte Herr Alarcón den Alltag an der polnischen Schule kennen, die eine besondere Struktur im Vergleich zum deutschen Schulsystem hat. Die Schule umfasst Kindergarten, Grundschule und Sekundarstufe bis zum 8. Schuljahr. Je nach den Abschlussprüfungen können die SchülerInnen danach entweder das Abitur anstreben oder eine berufliche Ausbildung beginnen.

Das Treffen diente der Vorbereitung eines gemeinsamen Projekts, das noch in diesem Schuljahr umgesetzt werden soll und von dem SchülerInnen der 8. Klasse profitieren werden.

Ein großes Dankeschön geht an Erasmus Plus für die Finanzierung des Besuchs sowie a die Schulleiterin der polnischen Schule, Emilia Zuziak, und an Patrycja Knapek für diese großartige Gelegenheit.

Active Bodies = Active Minds Seminar in Vilnius, Litauen

Herr Alarcón hatte die Möglichkeit, sich beim Kontaktseminar in Litauen über verschiedene Möglichkeiten zu informieren und auszutauschen, wie man mehr Bewegung im Schulalltag oder in Erasmus-Projekten integrieren kann. Dieses im Rahmen von Erasmus Plus organisierte Seminar mit 60 Teilnehmern aus verschiedenen europäischen Schulen (Spanien, Niederlande, Griechenland, Schweden, Finnland, Polen, Türkei, Litauen, Lettland, Rumänien, Malta, Serbien, Portugal, Österreich, Dänemark und Deutschland) ermöglichte es Herrn Alarcón, Kontakte zu anderen Teilnehmern zu knüpfen, die zur Planung zukünftiger Erasmus-Projekte führen werden. Während des Seminars hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich selbst zu bewegen und als Teil einer Erasmus-Gruppe von mehr als 600Teilnehmern aus 37 Ländern am 5-km-Lauf während des Vilnius-Marathons teilzunehmen.