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Klasse 7b besucht interaktive Ausstellung im Yellow in Ingelheim

Die Klasse 7b besuchte am Donnerstag, den 5.3.26 die interaktive Ausstellung „Echt fair“ im Yellow in Ingelheim. Ziel des Ausfluges war es, sich mit dem wichtigen Thema Gewalt auseinanderzusetzen, verschiedene Formen von Gewalt zu erkennen und zu erfahren, an wen man sich in schwierigen Situationen wenden kann. 

Zu Beginn wurden die SuS von den Mitarbeiterinnen des Yellow begrüßt und erhielten eine Einführung in das Thema und die Ausstellung. 

Anschließend setzten sich die SuS in Kleingruppen an verschiedenen interaktiven Stationen mit dem Thema auseinander. Dort beschäftigten sie sich unter anderem mit körperlicher, seelischer und digitaler Gewalt. Anhand von alltagsnahen Beispielen konnten die Jugendlichen darüber nachdenken, wie Konflikte entstehen, wie man eigene Grenzen wahrnimmt und respektiert und welche Handlungsmöglichkeiten es in schwierigen Situationen gibt. Zum Abschluss des Besuchs fand eine gemeinsame Reflexionsrunde statt. Der Besuch der Ausstellung „Echt fair“ im Yellow Ingelheim war für die Klasse 7b eine bereichernde Erfahrung. 

Eine ereignisreiche Woche mit unseren italienischen Gästen

Am Montagabend war es endlich so weit: Unsere italienischen Gastschülerinnen und Gastschüler kamen an und wurden von ihren deutschen Gastfamilien herzlich empfangen. Schon am ersten Abend wurde viel gelacht, erzählt und es entstanden die ersten Freundschaften.

Der Dienstag stand ganz im Zeichen des Kennenlernens. Nach einer spannenden Stadtführung durch Gau-Algesheim wurden wir herzlich von Bürgermeister Michael König im Rathaus empfangen – als Willkommensgruß gab es für jede und jeden gefüllte Taschen voller Leckereien. Anschließend besuchten wir das Fahrradmuseum, in dem wir nicht nur interessante Ausstellungsstücke bestaunen, sondern viele Fahrräder auch selbst ausprobieren konnten. Besonders spannend war das anschließende Gespräch mit Landrat Thomas Barth, der uns in der Mensa besuchte und sich Zeit nahm, die Fragen der Schülerinnen und Schüler zu beantworten und uns ebenfalls eine lokale Spezialität mitbrachte: einen Korb voller Brezeln. Den Tag ließen wir schließlich in der Rheinwelle ausklingen, wo Badespaß und Abkühlung auf uns warteten.

Am Mittwoch erkundeten wir gemeinsam Frankfurt am Main. Zwischen Skyline, Sehenswürdigkeiten, Shopping und einem Besuch im Zoo wurde schnell klar: In der Großstadt gibt es für alle etwas zu entdecken.

Der Donnerstag begann sportlich beim Bowling und führte uns anschließend in die Innenstadt von Wiesbaden. Dort besichtigten wir die Marktkirche und durften dem Glockenspiel lauschen, danach wurden noch restliche Souvenirs und Mitbringsel geshoppt. Am Abend wurde es dann emotional: Beim Abschiedsabend mit einem liebevoll zusammengestellten Buffet der Gasteltern ließen wir die Woche gemeinsam ausklingen.

Am Freitag hieß es Abschied nehmen, denn unsere Gäste machten sich auf den Rückweg nach Caprino Veronese. Der Abschied fiel schwer, doch die Freude über die neu entstandenen Freundschaften überwiegt – alle blicken nun voller Vorfreude auf das Wiedersehen und den Rückbesuch in Italien im April. 

Studienfahrt der 9. Klassen nach Weimar zur Gedenkstätte Buchenwald

Vom 04.02.-05.02.26 sowie vom 05.02.-06.02.26 unternahmen die Klassen 9ab und 9cd im Rahmen einer Studienfahrt jeweils eine Exkursion zur Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar. 

Zwischen 1937 und 1945 wurden dort über 56.000 Menschen aus mehr als 50 Ländern ermordet. Ziel der Fahrt war es, die im Unterricht behandelten Inhalte zur Zeit des Nationalsozialismus zu vertiefen und historische Ereignisse am authentischen Ort nachvollziehbar zu machen.

Nach einer rund vierstündigen Busfahrt erreichte die Gruppe gegen Mittag die Gedenkstätte. Das Programm startete mit einem einführenden Film, der einen Überblick über die Entstehung, Funktion und Geschichte des Lagers vermittelte.

Im Anschluss folgte eine geführte Besichtigung des Geländes. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler umfassende Informationen zu den historischen Hintergründen sowie zu einzelnen Gebäuden und Orten. Besichtigt wurden unter anderem der Eingangsbereich mit den Arrestzellen, in denen Gefangene unter beengten und unmenschlichen Bedingungen festgehalten wurden. Auch die Praxis öffentlicher Hinrichtungen zur Abschreckung wurde thematisiert.

Besonders eindrücklich war der Besuch des Krematoriums mit den Verbrennungsöfen sowie der darunterliegenden Kellerräume, in denen zahlreiche Gefangene ermordet wurden. Zudem wurde das sogenannte „Genickschusszimmer“ erläutert, in dem Häftlinge unter dem Vorwand medizinischer Untersuchungen getötet wurden. Diese Stationen verdeutlichten auf erschütternde Weise das Ausmaß der nationalsozialistischen Verbrechen.

Im Museum der Gedenkstätte konnten persönliche Gegenstände, Briefe und Dokumente ehemaliger Häftlinge betrachtet werden. Hörbiografien ermöglichten es, individuelle Schicksale kennenzulernen und die Geschichte aus persönlicher Perspektive nachzuvollziehen. 

Nach einer gemeinsamen Reflexionsrunde endete der erste Tag mit der Weiterfahrt zur Jugendherberge in Weimar.

Am zweiten Tag standen kulturelle Programmpunkte auf dem Plan. Besucht wurden das Goethehaus Weimar sowie das Schillerhaus Weimar. Dort erhielten die Klassen Einblicke in das Leben und Wirken der Dichter Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller und setzten sich mit der kulturellen Bedeutung Weimars auseinander.

Die Studienfahrt stellte für die Schülerinnen und Schüler eine intensive und emotionale Erfahrung dar. Der Besuch der Gedenkstätte trug dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung von Erinnerungskultur, Menschenwürde und Demokratie zu stärken.

Unsere Methodentage vom 5. bis 6. Februar 2026

Es hat super viel Spaß gemacht, dass wir ein Solarsystem gebastelt haben.

Wir haben auch in den ersten vier Unterrichtsstunden am Donnerstag über die Klassengemeinschaft geredet. Wir sollten Materialien mit in die Schule nehmen, um ein Solarsystem nach unseren eigenen Vorstellungen zu basteln. Ich habe dafür einen Sternenlocher, 9 Schaschlikspieße, einen Karton, neongelbes Papier, eine Lichterkette, Tesafilm und 3 Pinsel mitgenommen.

Diese Arbeit hat mir viel Freude bereitet, obwohl es in der Klasse manchmal sehr laut war. Ich denke, dass mir mein Solarsystem gut gelungen ist!

Leider ist die Solarausstellung am Freitag in der Mensa wegen Krankheitsfall ausgefallen.  Schaaaaade…

Bericht von Marlon Bolenz

Grüße aus der polnischen Partnerschule 

In diesem Video stellen sich unsere polnischen Partnerschülerinnen und -schüler vor und schicken liebe Grüße nach Deutschland. Sie bedanken sich herzlich für die Weihnachtsgeschenke, über die sie sich sehr gefreut haben. Die Geschenke sind ein schönes Zeichen der Freundschaft und der guten Zusammenarbeit zwischen unseren Schulen. Solche Momente zeigen, wie bereichernd der Austausch über Ländergrenzen hinweg ist – besonders in der Weihnachtszeit.

Spannender Einblick ins Dachdeckerhandwerk: Besuch bei Zimmermann Bedachungen in Ockenheim 

Im Rahmen der Berufsorientierung, die an unserer Schule eine große Rolle spielt, besuchten am 29.01.2026 ausgewählte Schülerinnen der TuN-Kurse der Klassenstufen 9 und 10 die Dachdeckerei Zimmermann Bedachungen in Ockenheim. Ziel des Besuchs war es, praxisnahe Einblicke in das Dachdeckerhandwerk sowie in die Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten zu erhalten.

Dort wurden sie herzlich von Geschäftsführer Kevin Zimmermann und Dachdeckermeister Paul Ostermann empfangen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erhielten die Schülerinnen spannende Einblicke in den Beruf des Dachdeckers und die Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Handwerk.

Im Anschluss folgte ein Rundgang durch das Lager des Betriebs. An verschiedenen Stationen konnten die Schülerinnen selbst aktiv werden und praktische Übungen ausprobieren. Mit großer Begeisterung und viel Engagement nutzten sie die Gelegenheit, typische Tätigkeiten des Dachdeckerhandwerks kennenzulernen und sich praktisch zu erproben.

Die Dachdeckerei Zimmermann wird zukünftig als enger Kooperationspartner unserer Schule mit uns zusammenarbeiten, um Schülerinnen und Schüler für das Handwerk zu begeistern und die Berufsorientierung praxisnah zu gestalten. Der abwechslungsreich und kurzweilig gestaltete Besuch vermittelte wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt und weckte bei einigen Schülerinnen sicherlich Interesse für das Dachdeckerhandwerk.

Ein großer Dank geht an Kevin Zimmermann und Paul Ostermann für den tollen Empfang und die praxisnahen Einblicke!

Ehrenamtliche berichten über das Leben im Hospiz Ingelheim

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Sterben, Tod und was dann…“ des evangelischen und katholischen Religionsunterrichtes der 9. Klassen reifte die Idee, Mitarbeitende des neu errichteten Hospizes aus Ingelheim einzuladen, um Informationen über das Leben der Gäste sowie über die Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen Menschen des Hospizes zu erhalten.

Zum Teil wussten wir schon, dass die im Hospiz lebenden Menschen Gäste sind, die in der Regel an einer unheilbaren Krankheit im fortgeschrittenen Stadium leiden.

Es war schön zu erfahren, dass im Hospiz „Sophia“ in Ingelheim die würdevolle Begleitung der Gäste sowie deren Wünsche und Bedürfnisse stets im Mittelpunkt des Handelns stehen. Als großes Vorbild für das tägliche Handeln im Hospiz gilt die Begründerin der modernen Hospizbewegung, Cicely Saunders.

Zahlreiche Fragen, die wir zuvor im Unterricht gesammelt und aufgeschrieben hatten, konnten von den drei anwesenden Personen, die im Hospiz ehrenamtlich tätig sind, beantwortet werden. Um eine bessere Vorstellung zur Aufteilung und Einrichtung eines Gästezimmers im Hospiz zu erhalten, wurden uns ein paar Fotos gezeigt, die ausführlich erläutert wurden. Mit diesem Besuch wurde uns in vertrauter Atmosphäre ein Stück Angst vor dem Sterben, dem Tod und der Trauer genommen. Die Botschaft, dass das Leben und der Tod untrennbar zusammengehören und ein würdevolles Leben bis zum Schluss möglich ist, ist ein schöner Gedanke, den wir gerne in den Alltag mitnehmen.